Monat: <span>Dezember 2015</span>

Bolt Action

Da ich derzeit ein wenig das Interesse an Warhammer 40k verloren habe, habe ich mich zur Abwechslung nach einem neuen Spielsystem umgesehen. Als absoluter Geschichts-Fan blieb ich dann bei Bolt Action hängen. Deshalb werde ich hier einen kleinen Bolt Action Blog eröffnen.

Was ist Bolt Action? Bolt Action ist ein Spielsystem von Warlord Games, welches im 2. Weltkrieg angesiedelt ist. Geschrieben wurden die Regeln unter anderem von ehemaligen Games Workshop Mitarbeitern, welche auch Warhammer Fantasy und 40k Regelbücher verfasst haben. Derzeit ist eine Vielzahl von Armeen verfügbar. Das beinhaltet nicht nur die Hauptakteure wie England, Deutschland  oder Russland, sondern auch kleinere Fraktionen wie Finnland, Italien, Bulgarien und so weiter. Grundsätzlich ist das Spielsystem ähnlich wie Warhammer 40k. Es gibt aber einige Dinge welche das Spiel schlussendlich zu einem völlig anderen machen.

Das Kernsystem der Spielmechanik ist das Befehlsystem. Im Gegensatz zu der Warhammer-Franchise ist es nicht so, dass ein Spieler für die Hälfte des Spielzugs die Allmacht hat und seine Phasen abhaken kann, ohne dass sein Gegner gross in der Lage ist darauf zu reagieren. Bei Bolt Action gibt es sogenannte Befehlswürfel. Vor dem Spiel wird für jede Einheit der beiden Armeen so ein Würfel in einen Würfelbeutel gepackt. Natürlich benötigt man zwei unterschiedliche Farben für die beiden Armeen. Dann werden zufällig Würfel aus diesem Beutel gezogen und je nach Farbe ist es an den Spielern ihren Truppen mit diesen Würfeln einen Befehl zu geben. Es gibt 6 Befehle: Feuer, Vorrücken, Rennen, Deckung Suchen, Sammeln und Hinterhalt. Sobald der Befehl für die Einheit, die man gewählt hat abgehandelt ist, zieht man den nächsten Würfel. Das geht so lange, bis keine Würfel mehr im Beutel sind. Dann werden dieser wieder eingesammelt und der nächste Spielzug beginnt. Solange die Einheit keine sogenannten Pins hat, befolgt sie den Befehl automatisch. Deshalb ist der Moralwert eine wichtige Sache. Wenn eine Einheit nämlich beschossen wird, erhält die Einheit eben diese Pins und mit jedem Pin sinkt der Moralwert. Auf den man testen muss, ob die Einheit den Befehl befolgt (Der Moralwertest funktioniert gleich wie bei WHFB oder 40K). Ausserdem treffen Einheiten schlechter, wenn sie Pins haben. Die Pins kann man mit erfolgreichen Befehlen auch wieder los werden, jedoch wird das mit einer grossen Anzahl an Pins immer schwieriger und so kann eine Einheit auch Handlungsunfähig oder gar zerstört werden, wenn sie zu viele Pins bekommt. Mit dem Sammeln befehl kann man eine grössere Anzahl von Pins eliminieren, sofern man es schafft so zu würfeln, dass die Einheit den Befehl befolgt.

Ein weiterer Unterschied ist, dass es erheblich weniger Sonderregeln und Einheitenwerte gibt, als bei anderen Spielsystemen. Da die Figuren normale Menschen darstellen, gibt es z.B. keine unterschiedlichen Widerstandswerte. Es gibt lediglich 3 verschiedene Truppenqualitäten. Unerfahren, Regulär und Erfahren. Eine Erfahrene Einheit trifft besser, hält mehr Beschuss aus und hat einen besseren Moralwert, kostet jedoch einiges Mehr an Punkten. Infanterieeinheiten haben ausserdem keine Rüstungswürfe, je nach Truppenqualität muss der Schiessende Spieler höher oder tiefer Würfeln um die Einheit zu verwunden.

Auch sonst sind die Regeln ziemlich schlank gehalten. Trotzdem ermöglicht das Befehlsystem sehr interessante Spiele. Man muss nicht einfach eine halben Zug lang alles über sich ergehen lassen, was der Gegner gegen einen Wirft. Man kann sehr dynamisch auf den Gegner reagieren und muss aufpassen, welche Einheit was zu welchem Zeitpunkt machen soll. Alles in allem ein sehr interessantes Spielsystem und eine gute Abwechslung. Modelle gibt es zuhauf, von dutzenden Herstellern und die Community arbeitet unentwegt mit Warlord Games zusammen um das Spiel besser zu machen.

 

Hier noch einige Bilder von meinen Modellen:

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Forge World – REALM OF BATTLE CITYSCAPE GENERATORUM SECTOR

Die erste Platte ist endlich fertig! Trotz vieler Stunden mit Heissluftföhn, heissem Wasser und Klemmen liessen sich die Platten nicht gerade biegen (siehe Beitrag hier), weshalb ich sie allesamt kurzerhand auf dicke und schwere Spanholzplatten verschraubte. Das mag etwas rabiat klingen, doch habe es die Resin-Platten gut überstanden und das Ergebnis ist in Ordnung.

So konnte es endlich mit der Bemalung losgehen und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mit Farbe kommen viele neue Details zur Geltung und auf dem Spielfeld ist mehr los, als man anfangs meinen könnte.

Ich kann das erste Spiel kaum abwarten. 😉


Mein erster Beitrag

Liebe Gemeinde

Endlich ist wieder Scheisswetter und man kann ohne schlechtes Gewissen das ganze Wochenende im Eisenbahnkeller verbringen.

(Ich verbringe auch im Sommer ganze Wochenenden ohne schlechtes Gewissen im Keller, aber das sagt man nicht)

Gerne möchte ich hier, als Abwechslung, ein paar Bilder meiner Eisenbahn Anlage rein stellen. Die Anlage befindet sich immer noch im Aufbau.

Ich bin seit ca. 2 Jahren daran und baue mehr oder weniger regelmässig.

Gleisewendel Anschluss: Geleise geschottert, Begrünung mit „Grasmaster“,  Gleiswendel mit SBB Mitarbeieter und geöffneten Elektrokanal (letztes Wochenende fertig gestellt…)

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kleine „Industrie“ Studie, natürlich fahren auch Züge..

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Das nächste mal möchte ich euch den „Grasmaster“ von Noch vorstellen.

Viele Grüsse

Horscht