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Projekt – Modelle ausbessern! Teil 1: Energieschwert und Höllenklinge

Wer kennts nicht:
Man findet in der Sammlung ein Modell aus den Anfangszeiten; bzw. eines welches nicht mehr dem heutigen Geschmack entspricht.
Ich bin gerade dabei meine Modelle auszusortieren und hier und da zu verbessern. Man lernt ja mit jedem Pinselstrich dazu (hoffentlich :-D) und kann so alte Schmuckstücke auf den aktuellsten Stand bringen.

Meine Versuche heute: Das Energieschwert eines aufstrebenden Chaos Champions; sowie die Höllenklinge eines Khorne Zerfleischers.

Ich habe in beiden Fällen mit „Wet Blending“ gerabeitet.
Kurz: stark mit Wasser verdünnte Base und Layer Farben schichtweise auftragen und sanft vom Modell „weg“ streichen um eine ausbleichende Farbabstufung hinzukriegen. Dann die nächst hellere Schicht drauf und voilà!

 

Im Falle des Zerfleischers habe ich mit einer dicken gelben Farbschicht gestartet, welche aber NUR mittig aufgetragen wurde (die Klinge brennt ja, ähm, von innen). Danach mit einem satten rot (stark verdünnt) drüber und die Pigmente ineinander greifen lassen. Dann einzelne Pinselstriche mit rot, gelb und orange und wir haben eine schön brennende Klinge!

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Das Energieschwert war da schon ein bisschen kniffliger; Grundfarbe war Leadbelcher (also ein dunkles silber/grau). Dann mit einer stark deckenden blauen Farbe „blenden“, dann mit einer Schichtfarbe eines helleren blau drüber und zum Schluss Akzente mit einem ganzganz feinen Weiss. Bumm!

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Jäjo; mit diesen neu erlernten Techniken werde ich wohl einiges überarbeiten 😉

 

-Geequisitor

 


Zone Mortalis – Speed Painting – Teil 1

Bei der Zone Mortalis handelt es sich um ein modulares Spielfeld, welches als Erweiterung zu den bestehenden Regeln von Warhammer 40K dient. Das Setting kann hier einen unterirdischen Bunkerkomplex darstellen oder etwa  – ich mag diese Idee besonders – einen vermeintlich verlassenen Raumfrachter (im Warhammer-Jargon: Space Hulk), der seit Jahrtausenden durch das All irrt und ausserirdische Artefakte oder eine tödliche Spezies beherbergt..

Vor rund einem Monat habe ich mir ein Set zugelegt, welches 16 dieser Platten umfasst. Besonders toll an diesem Produkt sind die schier endlosen Möglichkeiten, das Schlachtfeld zu gestalten. Schon das Drehen einiger weniger Module führt zu einer kompletten Umgestaltung des Spielfelds. Es lassen sich lange Gänge mit etlichen Verzweigungen oder grosse Räume mit wenigen Zugängen darstellen.

Dem Setting entsprechend, wollte ich die Zone Mortalis zwar düster halten, doch sollten doch einige helle Bereiche die zahlreichen Details zur Geltung bringen. Ferner stellte sich die Frage, wie ich die 16 Elemente in einer einigermassen vernünftigen Zeit fertig bringe. Schliesslich handelt es sich um ein Spielfeld und nicht um ein hochdetailliertes Vitrinenmodell 🙂 Mir ist bewusst, dass durch die gewählte Maltechnik einige Dinge untergehen und auch nicht sauber bemalt sind. Doch komme ich durch die nachfolgend gezeigte Weise auf einen Aufwand von rund 90 Minuten pro Element, was doch im verkraftbaren Rahmen liegt und einigermassen gute Ergebnisse liefert.

Im nächsten Teil folgen dann die Bemalung der Bodenränder und der übrigen Wandteile. Ich hoffe dieses kurze Tutorial hat Spass gemacht und dient jemandem als Ideengeber oder gar als Anleitung 🙂

Die Sonderregeln der Zone Mortalis als PDF.

 


Abgestürzte Walküre

Ich hatte schon lange ein unfertiges Modell der Imperialen Walküre herumliegen. Ein Gspänli hat dieses vor Jahren angefangen und leider nicht fertig bemalt. Zwischenzeitlich fehlten auch ein paar Teile, doch wollte ich das Landungsschiff nicht einfach wegewerfen. Also habe ich daraus ein Geländestück gemacht, welches sich perfekt als Missionsziel in der finsteren dunklen Zukunft des 41. Jahrtausends eignet 🙂

Materialien:

  • Plastikkarton
  • Haushaltspapier
  • Bastelleim
  • Wasser
  • Sekundenkleber
  • Modellsand
  • Grundierspray und Farbe

Zuerst zeichnet man auf dem Plastikkarton die gewünschte Form des Geländes auf. Das Aufzeichnen lohnt sich, um bereits die Position des Schiffs und des Kraters zu planen. Anschliessend schneidet man das Ganze mit einem scharfen Messer aus und schneidet die Kanten schräg zu, um einen weicheren Übergang zu schaffen. Jetzt kommt der schmierige Teil: Man verdünnt Wasser mit Bastelleim und tunkt etliche Streifen Haushaltspapier darin und legt diese auf den Plasikkarton. Je mehr Streifen man auflegt, umso weniger sieht man am Schluss, dass es sich um Papier handelt. Einen Krater erstellt man, indem man das nasse Papier zu Würstchen formt und nachher einige Streifen Papier quer darüber legt. Anschliessend die ganze Schweinerei mit Bastelsand bestreuen.

Wichtig ist, dem ganzen Genug Zeit zum Trocknen zu geben. Das kann gut und gerne und je nach Verhältnis der Leim/Wasser-Mischung zwei bis drei Tage dauern. Besprüht man zu früh, können dabei Löcher im Gelände entstehen.

Anschliessend schwarz sprühgrundieren und nach Belieben Farbe, Leichen und Modellgras auftragen. Fertig 🙂

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