Autor: <span class="vcard">Geequisitor</span>

Battle Report – Grey Knights Vs. Chaosdämonen

Man muss ziemlich dumm sein um freiwillig als Dämonenspieler DIE Armee herauszufordern, die eigens dafür erschaffen wurde Dämonen zu bekämpfen.
Ja, ich bin dumm genug. Ich MUSSTE sehen was die können und warum die ganze Welt davor erzittert wenn der Name GREY KNIGHTS fällt.

Ich sehe Boembers hämisches Grinsen noch immer vor mir. Abmachung war: Beide Seiten bringen den übelsten, krassesten, käsigsten Seich überhaupt und veranstalten ein Spiel von EPISCHEM Ausmass.
2300 Punkte. Oh ja, das ist kein Tippfehler.

Was haben wir auf Seiten der Grey Knights? Leider kann ich die ganzen Einheiten nicht zu 100% bennenen. Aber wir haben eine Nemesis Strikeforce mit Librarian, einem Trupp Paladinen (Terminatoren auf Steroiden), ein Flügzüg voll mit Purifier (?), ein Dreadnought, so ein Huckepack-Siech, noch mehr Terminatoren und Marines und… ein verdammter Imperialer Ritter.

Mist, das wird hart.

Auf meiner Seite haben wir eine Liste die ich schon immer ausprobieren wollte; einfach weil es auf Papier und schön aufgestellt extrem cool aussieht 😀

Kurz: wir haben eine unheilige Allianz verschiedenster Grösserer Dämonen vereint in einer Liste. Be’Lakor, Great Unclean One, Keeper Of Secrets, Lord Of Change und ein Nurgle-Dämonenprinz mit Flügeln. Unterstützt von zwei schweren Läufern, Drohnen und haufenweise kleinere Mobs. Alles natürlich aufgemotzt mit Magie und gefährlich guten Geschenken. Trotzallem war ich sehr verunsichert.

Gespielt wurde „Grosse Kanonen ruhen nie“: Erwürfelte Anzahl Missionszielmarker zum einnehmen, den üblichen Käse (First Blood, Warlord und Linebreaker), sowie Bonuspunkte für jede schwere Einheit die vernichtet wurde. Somit klar Vorteil Grey Knights; prahle ich doch mit 3 schweren Einheiten (Dämonenprinz, 2 Läufer), wobei die Grey Knights „nur“ den… gopf wie heisst der?… Ehm, DREADKNIGHT!! Etz esch gange. So.

 

Aufgrund der Spiellänge (verdammte 6 Stunden) und der Vielzahl neuer Regeln, Magiephasen etc. ist das ganze Spiel doch sehr anstrengend geworden und der arme Berichtschreiber kann unmöglich jeden Zug im Detail reproduzieren; also versuche ich es in Prosa-Form zusammenzufassen.

Was die Dämonen an Mobilität und Masse hatten, hatten die Grey Knights an Durschlagkraft. Handkehrum habe ich die wohl tödlichste Combo überhaupt gefunden und auch gespielt:
Be’Lakor begleitet mit einem fliegenden Nurgle-Dämonenprinzen. Warum? Jetzt pass auf:
– Beide haben einen Deckungswurf von 2+
– Flügel geben ihnen die notwendige Mobilität
– Be’Lakor kann den Prinzen ganz frech unsichtbar machen
– Man gebe dem Prinzen das Grimoir, um damit den Rettungswurf von Be’Lakor auf 2+ zu erhöhen
– Man gebe dem Prinzen alle Zauber aus Biomantie und hofft auf Eisenarm. Ergo: Widerstand 8 macht ihn so ziemlich immun gegen den durchschnittlichen Marine. Egal ob Schuss- oder Nahkampfphase.

Klar, Beli ist in der Endphase aufgrund eines taktischen Fehlers umgekippt. Der Prinz jedoch hält wohl noch heute das Missionsziel.

 

Der sehr gefürchtete Imperial Ritter hatte so unfassbares Pech mit den Würfeln… Seine Doppel-Schuss Riesenkanone und da sein Gatling-Seich ist effektiv eine grosse Gefahr, doch ist er, gebunden im Nahkampf mit so ziemlich allem was ich hatte, relativ schnell „kastriert“ und vernichtet:
So auch der Dreadknight. Klar, mein Great Unclean One fiel ihm zum Opfer, doch Instant Death Konterattacke überlebt auch der nicht.

Aber doch, das Spiel verlief schön ideal nach meinem Gusto. Druck machen mit grossem; kleines Volk nachschicken und Modell für Modell abchnätte. Klar habe ich die eine oder andere Finte gelegt („Wieso setzisch etz die GENAU vor mech ane? Wäge? Chom säg!“), aber hey: So spielt man doch Dämonen. Oder? 🙂

 

Anyway: Die Gunst des Spiels war anfänglich doch sehr auf Seiten der Knights. Warlordkill, First Blood und einer meiner schweren Läufer umgehauen. Das tut weh. Leider wendete sich das Glück drastisch als meine Einheiten endlich bitzeli besser formiert waren. Schlussendlich haben wir den HQ-Trupp Paladine im Eck des Spielbretts versteckt (klar, ziemlich unantastbar), sowie ein Flieger der es einfach nicht schaffte meinen Läufer zu töten. In der Zeit konnte ich meine Gribblies auf den Missionszielen campieren und morgens um halb 3 das Spiel siegreich beenden.

 

Fazit:
Ich hatte Glück und die Erfahung meine Armee besser zu kennen als Boember seine (und nein, das ist keineswegs als Provokation zu werten!) und demnach mehr Möglichkeiten der Diversität hatte. Wir haben beide eingesehen, dass die Grey Knights SO gespielt wohl nicht effizient genug sind. Ist aber auch etwas unschön gleich mit so einer Riesenliste zu spielen. Besonders weil die Konzentration mit jeder Stunde sinkt.
Aber habe nur ich das Gefühl, dass die gefürchteten Sonderwaffen/Regeln/etc. der Knights nur mittelmässig vernichtend sind? Ich meinte Schlachtberichte gesehen zu haben von älteren Editionen in denen die Knights schlicht unbesiegbar waren. Ich meine so Sachen wie Banishment (reduziert den Rettungswurf um -1) lässt sich mit dem Grimoire ohne Probleme negieren. Ganz zu schweigen von den Negierungs-Würfen. Hm.

Aber ich bin zu 100% sicher dass Boember dies entsprechend aufstocken wird. Ich meine die Paladine sind eine Mauer. Der Dreadknight auch. Aber die normalen Terminatoren? Naja. Mit den richtigen Zaubern an der richtigen Stelle vielleicht. Dito mit den restlichen „Spezial“-Marines. Ich weiss doch auch nicht. Hauptsache wir hatten eine sehr intensives und geiles Spiel.

 

Sieg Geequisitor!

 

 

Danke für die Aufmerksamkeit 🙂

 


Battle Report – Cult Mechanicus Vs. Necrons Vs. Chaos Dämonen Vs. Chaos Space Marines

Schön! Die aktive Spielergemeinde im Slaughterhouse wächst; wir begrüssen „offiziell“ unsere beiden n00bs Geisi und Yummchen in den Reihen der aktiven Mitspieler. Ja; sie waren bereits in diversen Spielen dabei; besuchten die Räumlichkeiten jedoch nun mit ihren eigenen (frischen, ja gar jungfräulichen!) Modellen. Wir freuen uns 🙂

Gespielt wurden 2 1v1 Spiele auf zwei Platten, je 750 Punkte (demnach auf „reduzierten Platten“. Also 2×2 statt 2×3); wobei boember und ich ein bisschen Spielleiter spielten um die beiden Lehrlinge effizient in 40k zu schulen. Mhm.

1. Spiel:
Chaos Space Marines (boember) vs Necrons (Yummchen)

Khârn der alte Haudegen zusammen mit einer Gruppe Kultisten (read: Fleischschilde), ein Landraider voll Berzerker und ein Vindicator gegen einen Stalker, einem guten Batzen Krieger und einem Lord mit Lychguard-Bodyguards.
Leider habe ich von diesem Speil nicht viel mitbekommen; jedoch wurde der Stalker in Runde 1 vernichtet; der Rest war durch einen sehr aggressiven Vormarsch von Khârn und seinen Helferlein relativ rasch entschieden. Aber ja, die Lychguard und der Lord haben lange dem brutalen Nahkampf standgehalten. Das riecht nach einer verdammt guten Tarpit-Combo.

Chaos Daemonen (Geequisitor) vs Cult Mechanicus (Geisi)

Mechanisierte Marsmenschen mit vielen Läufern und schweren Waffen, dazu bitzeli Infanterie mit massig Plasma und Scharfschützen-Kram (läck haben die geiles Wargear!) gegen eine Mob-Armee (ein schönes Kunterbunt an diversen niederen Dämonen) angeführt durch meinen neuen persönlichen Helden: Be’lakor.
Wohlwissend, dass meine Mobs gegen die stark gepanzerten Läufer nicht viel ausrichten konnten war mein Plan sehr geradlinig: Mobs gegen Infantrie schicken; Spielbrett-Kontrolle suchen; von allen Seiten Druck machen und dazu dafür sorgen dass Be’lakor in den Nahkampf kommt. Hat gut funktioniert. 🙂 Sieg Geequisitor


2. Spiel:
Chaos Space Marines (boember) vs Cult Mechanicus (Geisi)

Selbe Liste auf Seiten Chaos und Cult Mechanicus (mit ein paar kleinen Wargear-Anpassungen); wobei die Chaoten böse auf die Fresse gekriegt haben.
Landraider war rasch „geöffnet“; Vindicator futsch, und dann war es nur noch ein Tontaubenschiessen. Sieg Geisi!

Dark Angels (Geequisitor) vs Necrons (Yummchen)

Selbe Liste auf Seiten Necrons; ich habe mal wieder meine Dark Angels ausgepackt.
…und relativ schnell wieder eingepackt 😉
Lychguard hat sich effizient durch meine Marines gehackt, meine Termies sind erst spät reingekommen und mein HQ war dank fehlender Upgrades gar nichts wert. AAAAABER ich konnte mal wieder mit meinen „wir-sind-keine-ketzter-neineinein“-Marines spielen und hab‘ wieder Spass dran gefunden. Ergo war das nicht das letzte mal; jedoch beim nächsten mal mit effizienter Liste (*hust* Ravenwing *hust).

 

Schön wars!

 


Battle Report – REALM OF BATTLE – Industrial Sector

Da wäre sie also; die zu 4/6 bemalte neue Spielplatte von Forgeworld!
Und ja das Ding sieht in echt noch toller aus! Und ja; es gibt den Spielen nochmal einen epischeren Anstrich. Heiei, SEHR GEIL! 🙂

Doch kommen wir zu den Spielen!
Gespielt wurden 3x 500 Punkte mit unterschiedlichen Armeen um das Gelände einem kleinen Stresstest zu unterziehen.

 

Spiel 1: Astra Militarum (Boember) vs Necrons (Geequisitor)
Mission: 3 zu haltende Missionszielmarker; dazu die üblichen Verdächtigen (Warlord, First Blood, Linebreaker)

Boember präsentiert seine nun ergänztes Deathkorps of Krieg, ergänzt mit „normalen“ Imperialen. Sehr Infanterielastig mit einem Ablenkungs-Sentinel und einer Transport-Chimäre.
Geequisitor spielt heute mal ausnahmsweise Necrons; rein aus Neugier wie die sich so spielen. Aufgestellt wurden zwei Gruppen Krieger inkl. gebufftem Lord, eine fette Spinne und eine handvoll Chäferli.

Das Spiel war anfangs sehr ausgeglichen aufgrund der taktischen Brillianz beider Spieler (*g*). Doch die eher „weichen“ Menschlein hatten gegen die kalte Maschinerie und besonders gegen ihre Beständigkeit kein Brot. Sieg Geequisitor.

« 1 von 2 »

 

Spiel 2: Astra Militarum (Boember) vs Chaos Space Marines (Geequisitor)
Mission: Alles umhauen!

Spannende Listen auf Seiten der Imperialen! Ein Leman Russ Schwadron mit zwei Truppen Veteranen. Das wars.
Die Chaoten kommen mit der bei Geequisitor beliebten Seuchenmarines/Lord/Bruten Combo.

Die Bruten taten was sie am besten können: Im Weg stehen und die Panzer blockieren währen die Marines die Veteranen rösteten (Möchte an dieser Stelle BESONDERS die Brandfackel des Lords loben. Huehue) und sicher den Panzern mit Granaten entgegenrennen. Klar kam es zu Verlusten, aber der Plan ging auf und die Panzer waren sehr schnell eingekesselt und weg vom Fenster.

Sieg Geequisitor.

 

Spiel 3: Necrons (Dani – ein Neuling) vs Chaos Daemons (Geequisitor)
Mission: Alles umhauen!

Ähm, das Spiel fand nicht statt.
(doch tat es. Ich bin einfach zu stolz hinzuschreiben dass ich brutal vom Tisch gefegt wurde. Von einem der das erste mal gespielt hat. Wisst ihr wie viele Modelle ich besiegen konnte? Eines. EINES! Und dem Lord eine Wunde zugefügt. ’nuff said. #Gopfertammisiech)

 

 

 

 

 

Mercigä!

 

-Geequisitor


BATTLE REPORT – ZONE MORTALIS

Neues Jahr; neue Spiele. Es war einmal mehr Zeit für Zone Mortalis!
Boember und Geequisitor standen sich für drei Spiele bei Slayer-Rotwein, Kuchen und viel Gefluche gegenüber.

 

Spiel 1: Necrons (Boember – Combatant) vs. Chaos Space Marines (Geequisitor – Combatant)

Mission: Alles umhauen (so in etwa).
Die Robo-Ägypter setzten auf Tempo; was ungewöhnlich ist (sind die Necrons doch eher eine Gunline-Armee); während Geequisitor auf einen Terminator-Deathstar setzt. Wir reden von 7 unterschiedlich ausgerüsteten Termis mit einem sauhässigen Lord mit Energieklauen.
Der mitgezogene Kultisten-Mob war eigentlich nur um die Armeeliste legal zu halten 🙂
Die Tendenz war relativ schnell klar: Die Skarabäen der Necrons wurden ohne weiteres von zig Flammen-Schablonen gegrillt (wir erinnern uns: in der Zone Mortalis werden Verwundungen mit Schablonenwaffen wiederholt, zudem fassen Schwärme pro Wunde eine zusätzliche); während die Terminatoren doch einige Zeit mit den Wraiths verloren. Die drei Robo-Dinger waren aber auch mal am Boden (der Tatsachen), danach war es nur noch ein brutaler Vormarsch. Sieg Geequisitor.

 

Spiel 2: Chaos Space Marines (Boember – Attacker) vs. Chaos Space Marines (Geequisitor – Defender)

Mission: Ziele zerstören (von Geequisitor platziert).
Kharn der Verräter (auch Vollarsch genannt) mit Kugelfängern und ein paar Störminatoren (also Ablenkungs-Terminatoren :-)) als Angreifer vs. Kyborgs, Termilord und „normalen“ Chaos Space Marines als Verteidiger.
Uiui, das ging daneben… Geequisitor platzierte die Ziele hinterlistigerweise in freien Räumen um Boember in eine Kyborg-Falle zu locken. Ging leider daneben; Kharn und seine Homies metzelten sich fleissig durch die Reihen (und Ziele) und liesen die leider ziemlich weit zurückliegenden Verteidiger einfach stehen. Schade! Sieg Boember.

 

Spiel 3: Tyraniden (Geequisitor – Attacker) vs. Chaos Space Marines (Boember – Defender)

Mission: Ziele zerstören (von Boember gesetzt).
Was haben wir schönes? Nurglelastige Vertreidiger gegen einen Tyranidenkrieger-Deathstar mit massig Käfer (die Hälfte wurde gar nichts erst auf dem Gruppenbild platziert :-D).
Ich will nicht darüber reden…
Also gut.
Der infiltrierende Todeshetzer hat bereits zu Beginn voll versagt und von Seuchenmongis auf die Tentakelfresse gekriegt.
Danach war es nur noch ein hässliches schiessen-zurückweichen-schiessen von Seiten der Verteidiger; da sich die Käfer immer schön lustig aus der Nahkampfreichweite haben schiessen lassen. Sehr frustrierend! Aber so kanns gehen.

 

 

Zone Mortalis macht so Spass. Besonders wenn man gewinnt. 😉
Was haben wir gelernt? Der Todeshetzer ist KEIN Allein-HQ, sondern nur als Unterstützung wirklich effektiv. Was noch? Kharn ist ein Arsch. Und Slayer-Rotwein schmeckt verdächtig gut. Und ich liebe Terminator-Deathstars. Echt jetzt, macht schon Eindruck wenn da 8 unaufhaltsame Termis durch die Gänge stampfen. Sehr geil. Machi weder.

 

Danke fürs lesen!

-Geequisitor


Projekt – Modelle ausbessern! Teil 1: Energieschwert und Höllenklinge

Wer kennts nicht:
Man findet in der Sammlung ein Modell aus den Anfangszeiten; bzw. eines welches nicht mehr dem heutigen Geschmack entspricht.
Ich bin gerade dabei meine Modelle auszusortieren und hier und da zu verbessern. Man lernt ja mit jedem Pinselstrich dazu (hoffentlich :-D) und kann so alte Schmuckstücke auf den aktuellsten Stand bringen.

Meine Versuche heute: Das Energieschwert eines aufstrebenden Chaos Champions; sowie die Höllenklinge eines Khorne Zerfleischers.

Ich habe in beiden Fällen mit „Wet Blending“ gerabeitet.
Kurz: stark mit Wasser verdünnte Base und Layer Farben schichtweise auftragen und sanft vom Modell „weg“ streichen um eine ausbleichende Farbabstufung hinzukriegen. Dann die nächst hellere Schicht drauf und voilà!

 

Im Falle des Zerfleischers habe ich mit einer dicken gelben Farbschicht gestartet, welche aber NUR mittig aufgetragen wurde (die Klinge brennt ja, ähm, von innen). Danach mit einem satten rot (stark verdünnt) drüber und die Pigmente ineinander greifen lassen. Dann einzelne Pinselstriche mit rot, gelb und orange und wir haben eine schön brennende Klinge!

12243743_995060997222264_1080077520_n

Das Energieschwert war da schon ein bisschen kniffliger; Grundfarbe war Leadbelcher (also ein dunkles silber/grau). Dann mit einer stark deckenden blauen Farbe „blenden“, dann mit einer Schichtfarbe eines helleren blau drüber und zum Schluss Akzente mit einem ganzganz feinen Weiss. Bumm!

12248690_995060540555643_1959597322_n

Jäjo; mit diesen neu erlernten Techniken werde ich wohl einiges überarbeiten 😉

 

-Geequisitor

 


Verseuchter Chaos-Rhino

Vor längerer Zeit habe ich mir via Ricardo einen Chaos-Rhino Bausatz für fast nix ergattert.
Mein ursprünglicher Plan war ein Thousand Sons Rhino! Nach dem zusammenbauen ist mir aber aufgefallen, dass der Bausatz wohl längere Zeit ungünstig gelagert wurde. Sprich: Die Teile waren teils verzogen und passten nicht immer 100%. Schade! Geht Tzeentch wohl leer aus…

Der gebaute Rhino stand dann längere Zeit auf meinem „To-do-Tisch“, bis ich mich letztes Wochenende für die Korrumpierung durch Grossväterchen Nurgle entschieden habe.

Die Löcher, Schrammen etc. wurden mit Feuer, Zange und gezieltem Murksen und Schänden erzeugt. Modell wurde danach grundiert und bemalt (LEIDER hab‘ ich von diesem Vorgang keine Bilder. Sorry :-/); danach mit massenweise Deko-Moos (und ähnlichem) aus dem Gärtnerladen dekoriert. Habe dazu grossflächig mit Leim gearbeitet und die Klebestellen dann fein mit schwarzem Sand bestreut, um noch mehr den Anschein eines zerfallenen und von Käfern zerfressenen Stück Panzer zu geben.
War ein Riesenspass und wird (mit den neu dazu gelernten Erfahrungswerten) sicher wiederholt mit einem anderen Modell!

 

Ah!
An dieser Stelle ganz besonders hervorheben möchte ich die Reihe der „Technical“-Farben von GW. Wie man unschwer erkennen kann habe ich nicht mit Rost, Blut und Nurgle’s Rot gespart 🙂

 

 

-Geequisitor

12179783_987302954664735_395504528_n 12180003_987302957998068_303709956_n 12181895_987302937998070_1999046189_n 12181934_987302941331403_1480712723_n 12182006_987302947998069_1236165826_n


Legion Kakophoni – Gebaut!

Ich möchte Euch diese wunderbaren Forgeworld-Modelle auf keinen Fall vorenhalten; AUCH wenn sie erst zusammengebaut sind.
Die letzte Bestellung hat mir u.a. die „Legion Kakophoni“ (Gnihihi) ins Haus gebracht. Einem Sondereinsatzkommando der Emperor’s Children, welche unter Mithilfe von Fabius Bile ihre Gensaat verändert und „perfektioniert“ hat. Und ja, die Kerle haben effektiv die Ursprungsmodelle der bei den späteren Sonic Marines beliebten Schallwaffen bei sich.

Das ganze geht zurück bis zur Zeit des grossen Kreuzzuges und noch VOR dem Massaker auf Istvaan III und V. Der Bruderkrieg war am köcheln aber noch nicht im vollen Gange; das Chaos bisher nicht mehr als ein unedler Gedanke und eine dunkle Stimme im Herzen der bald Auserwählten und Verdammten.
Kann man diese Legion Kakophoni als eine Art Prototypen der „regulären“ Chaos Space Marines nennen? Ja, ganz klar. Die Gensaat ist heilig; die Veränderungen sind bereits in den Kinderschuhen eine Blasphemie sondergleichen.

 

Was ich speziell an den wunderbar detaillierten Modellen herausheben möchte:
Die Grösse! Man vergleiche den Dark Angel (post Buderkrieg-Ära), welcher die Legion Kakophoni ein klein wenig in Sachen Statur hinterherhinkt. Besonders die Köpfe sind nicht ganz so klein. 😉

 

Ich freue mich auf die Bemalung und werde den Fortschritt hier präsentieren!

 

-Geequisitor

Foto 2 Foto 1 Foto 3 Foto 4


Geequisitor – Let’s Play Kanal

Saletti!

Ich bin so frech und mache hier mal ein bisschen Werbung in eigener Sache.
Vor ein paar Monaten habe ich einen kleinen Let’s-Play Kanal auf Youtube gestartet. Dies hauptsächlich weil ich wirklich Spass daran gefunden habe mich selber beim zocken aufzunehmen und weil ich so eine „Ausrede“ habe meine alten Lieblingsgames wieder einmal durchzuspielen 🙂

Es ist alles andere als professionell; aber neues und zweckmässigeres Recording-Zeugs ist in Arbeit und wird die aktuell noch nicht soooo gute Audioqualität bald ablösen.
Würde mich über Feedback, Like, Abo und was auch immer freuen; vielleicht kann ich den einen oder anderen dafür begeistern!

Youtube-Kanal von Geequisitor

Facebook-Seite von Geequisitor

Mercigäu
-Geequisitor


Erste Spiele in der Zone Mortalis!

Da wären wir also; Boember und ich unterziehen den neuen Zone Mortalis Sektor einem Stresstest.
Mit dabei: Geisi! Ein „40k-Anfänger“ der langsam ins Hobby finden will und spontan assistiert hat.

Vorab:
Das Gelände ist selbst im unbemalten Zustand unfassbar geil! Besonders die Möglichkeit die 16 einzelnen Sektoren in zig verschiedenen Ausrichtungen aufzustellen macht jedes Spiel zu einer neuen Herausforderung. Wir merkten aber rasch: Hoppla! Einheiten mit 60mm Base können durch die Hälfte der doch sehr engen Gänge gar nicht durchgehen :-O Wieder was gelernt.

Kommen wir zu kurzen Zusammenfassungen der beiden Spiele!

 

Spiel 1: Chaos Space Marines (Boember) vs. Tyraniden (Geequisitor) –> 750 Punkte

Mission: Invasion. Jede Einheit in der Aufstellungszone des Gegners gibt 3 Punkte. Jede zerstörte Einheit, Warlordkill, First Blood je einen.

Die Chaoten hatten einen ganz klaren Nahkampf-Schwerpunkt. Mit Kharn als Anführer und zwei dicken Trupps Berzerkern und einem Helbrute (der aber nicht weit kam. Siehe oben) war doch doch grosser Schadenoutput im Nahkampf garantiert. Die Tyraniden versteckten sich in Horden; zwei grosse Gruppen Hormaganten (Nahkämpfer), Termaganten (Fernkämpfer), mit Backup von einem stark ausgerüsteten Carnifex (welcher AUCH steckenblieb), sowie einer Zoanthrophen-Brut um den Khorne-Bubbies die Hirne auszusaugen. Ah, und einem Trupp Genestealer.

Die Genestealer infiltrierten DIREKT ins Gebiet der Chaoten um für Ablenkung auf der einen Flanke zu sorgen. Ging leider nicht ganz auf und wurden im ersten Zug von Kharn zerhackt (immerhin wurden einige Berzerker vorher assimiliert). Mit dieser frühen Punktevergabe spielten die Chaoten auf Zeit und negierten sämtliche Möglichkeiten der Tyraniden um Punkte zu holen. Auch Zug 6 konnte nichts reissen. Sieg Chaoten; aus strategischer Sicht natürlich top; aber chli Meitlihaft. Geequisitor musste darauf energisch ein Bier öffnen.

 

Spiel 2: Chaos Space Marines (Geisi) vs. Chaos Space Marinces (Geequisitor) –> 750 Punkte

Mission: Invasion. Jede Einheit in der Aufstellungszone des Gegners gibt 3 Punkte. Jede zerstörte Einheit, Warlordkill, First Blood je einen.

Chaos vs. Chaos! Immer geil. Geisi als „Praktikant“ spielte die Iron Warriors Liste von Boember (welcher als Spielleiter fungierte). Wir haben eine Deathstar-Einheit Nurgle-Terminatoren mit Lord; einen Helbrute, sowie einen grossen Mob Marines. Geequisitor tritt mit einem Nurgle-Lord, stark ausgerüsteten Terminatoren, zwei Nurgle-Obliterators, Plague Marines und zwei Spawns an. Also Diversität und Mobilitär auf Kosten von Gesamt-Output pro Einheit.

Geequisitor hat den ersten Zug. Öffnet die erste Türe und knallt dem weit hinten stehenden Helbrute die Lascannon in die Fresse. Lahmgelegt; spielt jetzt nur noch als hässiger Geschützturm mit 🙂 Die Spawn-Meute schliesst zu den infiltrierenden Terminatoren von Geisi auf. Die Iron Warrios rücken in Reichweite; haben aber im auswürfeln des Nahkampfes furchtbares Pech und stehen nun im offenen. Und ja; Geequisitor konnte es nicht lassen und hat die sauteure Einheit mit zwei Plasma-Schablonen seiner Obliterators begrüsst. Spawns sagen Nahkampf an und bilden ein Tarpit. Hielt zwar nicht lange; aber immerhin 😀
Verstärkung der Iron Warriors trifft noch IMMER nicht ein; unschön. Die Spawn wurden dann ziemlich effizient vermöbelt, leider wurden die Terminatoren dann von Obliteratoren mit Meltern und Powerfist in den Warp geschickt. Warlord-Kill.
Danach war es eigentlich recht „einseitig“. Die ganze Armee rückt den einen möglichen Gang (wir nennen ihn mal den „Spassgang“) auf und umzingelt die nun doch mitspielende Reserve. Am Ende von Zug 7 waren die Iron Warriors komplett ausgelöscht. Sieg Geequisitor.

Fazit:
Zone Mortalis? JA MANN!
Kurze Spiele mit unglaublicher Spannung und vielen Möglichkeiten. Dazu die geile Optik.
Das werden wir öfters spielen!

Danke für die Aufmerksamkeit!

-Geequisitor


Hüter Der Geheimnisse

Gestern angekündigt; heute den Pinsel geschwungen. Modell ist noch nicht trocken und hat die eine oder andere Stelle die noch ausgebessert werden muss; alles in allem bin ich aber sehr zufrieden (ja; die Base ist auch noch pendent). Habe mich gegen das „gängige“ Slaanesh-Farbschema entschieden; möchte dass sich dieser stramme Saukerl schön zwischen meinen Daemonetten und Jägerinnen einfügt.

Da Slaanesh auf BlingBling steht habe ich versucht mittels Necron Compound der Haut und den Adern einen leichten Silber-Anstrich zu verpassen, was mir ziemlich gut gefällt.

Hab‘ Freude dran! 🙂

Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4

PS: Ich muss dringend in eine anständige Kamera investieren. Oder alle Bilder im Slaughterhouse schiessen. Ist ja kaum zumutbar diese Quarkphone Qualität; sorry dafür.